Salon zur kleinen Weltherrschaft - 33. Ausgabe

1. April 2016 - 20:30 Uhr

Joe Heinrich

Ein Multitalent wie es im Comic-Buche steht. Autor - Puppenspieler - Kabarettist

Sein Formel1-Rennsport-Comic "BLEIFUSS" war so gefürchtet, dass im großen Ehapa-Verlag insgesamt 9 Ausgaben erschienen, mit einer Gesamtauflage von ca. 300000 Stück. Danach folgten vier Comics für die "Hwk Schwaben". Nach dem Kauf einiger Autoteile bei den Ludolfs in Dernbach 2007, schrieb und zeichnete Joe für die Schrottbrüder den legendären Ludolf-Comic "Der Fluch des Tut Nich Imun", der heute eine Kleinod für Comicsammler ist.

So trat er 2010 erstmals vor die Youtube-Kamera und begann zunächst als nuschelnder "Schotte" seine steile Zweitkarriere als Youtube-Komiker mit einem eigenen yt-Kanal und mittlerweile (unglaublichen) 100000 Klicks! Weil er zeichnen und bildhauern gelernt hat und seitdem auch Puppen baute, trat er Ende 2011 mit selbst gebauten Puppen auf die Bühnenbretter und begann, die Leute mit seinem Humor und seinen "Partnern" auf die Probe zu stellen. Mittlerweile spielt er in der BR-Sendung "quer", jeden Donnerstag seine Polit-Puppen SÖDER, AIGNER und MERKEL, was die Sendung wirklich sehenswert macht. Auch bei Internetplattform für Kabarettisten - www.denkfunk.de - ist er mit "Söder weekly" und zahlreichen kabarettistischen Beiträgen vertreten!

Verena Richter

Das Saxophon und die Dinggedichte. Ob Noten oder Wörter, Gedankendinge, Ideen oder Text, j
ongliert wird in jedem Falle, hinaus- und hochgeworfen und gewirbelt. Mit anderen Worten

 

Verehrte Damen und Herren,

 

die Welt ist voller Dinge bzw. Undinge. Das verbindet sie mit den Menschen, die auch überall zu sein scheinen.

Natürlich gibt es Unterschiede: der Mensch kann sprechen, Dinge nicht. Was allerdings nicht bedeutet, dass sie uns nichts zu sagen haben. Es ist nur, dass ihnen selten jemand zuhört, was permanent zu Missverständnissen führt. Der Menscht denkt, die Dinge müssten sich so oder so verhalten und die Dinge bekommen davon nichts mit oder sehen das schlicht anders. In der Folge beginnt der Mensch sich über den Lauf der Dinge zu empören und in diese Empörung kraft einer diffus empfundenen Ungerechtigkeit auf die ihm eigene Art hineinzuschrumpeln.

 

Die folgenden Gedichte mögen darum erklären, warum manche Dinge eben doch sind, wie sie sind, egal was der Mensch versucht aus ihnen zu machen. Sie präsentieren sich aus Sicht der Dinge selbst, in aller Unvollkommenheit und somit zutiefst menschlich.

 

Lesen Sie, üben Sie sich in Nachsicht und sollten Sie zwischendurch das Bedürfnis verspüren, sich am Kopf zu kratzen, geben Sie ihm haltlos und zu jedem Augenblick nach. Wer weiß wann Sie wieder Gelegenheit dazu bekommen.

 

Einen vunderwollen Tag wünscht indessen:

 

Ihre Frau mit dem Täkst

Detlef Bothe

Regisseur, Autor, Schauspieler und zuletzt auch noch James-Bond Bösewicht.

"Detlef Bothe kann eine Urgewalt sein, ein Tausendsassa mit Erfahrung. Er ist nicht nur Schauspieler, er ist auch Filmemacher. Er dreht Independent-Werke, schreibt Drehbücher, entwickelt Stoffe. Er ist Kameramann, Produzent, Autor. Das meiste finanziert er selbst, kümmert sich um Schnitt, Marketing, Presse, Verleih. Er sagt: "Ich habe keine Hobbys, Filmemachen ist mein Ding." - Süddeutsche Zeitung

Down and Out Blues Combo

schon im letzten Salon lieferten Blue Betsy und Ludo Vici den Blues im Salon

und so werden sie auch dieses mal wieder die krönende Blue Note sein.